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Die letzten 10 Beiträge

 

Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ?

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Gesa
lässt sich hier nieder
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Alter: 31




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Beitrag | 31/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 4/3/2005, 16:28  Nach oben

Hi,
Nun geb’ ich auch noch meinen Senf dazu! ;o)
Ich muß sagen, dass mich der Eingangstext auch reichlich wenig erfreut hat, obwohl Einiges darin sicher zutrifft.
So gibt es garantiert immer noch viele Hundeplätze, auf denen nicht hundegerechte Ausbildung betrieben wird. Andere Bereiche dieses Artikels treffen allerdings auch zu, haben aber nicht den negativen Hauch, der ihnen dort verpasst wird! Auch bei uns auf dem Platz wurden und werden manchmal mehrere, insbesondere junge Hunde gleichzeitig „gehetzt“. Dies hat zur Folge, dass durch das Gemeinschaftsgefühl, der ein oder andere Hund sich sicherer fühlt und eher aus sich herauskommt und zu bellen beginnt. Bei uns ist allerdings noch nie ein Hund daran „zerbrochen“!!!! Eher haben schwächere Hunde von der Stärke anderer profitiert. So lässt man ja auch Junghunde teilweise einfach während der Arbeit der älteren zuschauen. Der Effekt ist der selbe, als wenn ein angeleinter Hund zwei anderen beim Spielen zuschaut! Er will in den meisten Fällen unbedingt an dem Spaß teilhaben!
Ein wichtiger Punkt, der auch nicht vergessen werden darf, ist, dass zum Schutzhundesport, wie ja auch andere vor mir schon geschrieben haben, nicht nur der Schutzdienst, sondern zuerst auch Fährte und Unterordnung gehören.
Und im Schutzdienst selber steht mitnichten das „Beißen“ in den Ärmel an erster Stelle, sondern die unumstößliche Reihenfolge ist Bellen, Beißen, Aus! Zuerst lernt ein junger Hund zu bellen. Als Bestätigung dafür darf er beißen und, damit das Spiel weitergehen kann, folgt nun immer das „Aus“. Ein Großteil des Schutzdienstes „fortgeschrittener“ Hunde besteht aus den „technischen“ Übungen. Z.B. Seitentransport, Rückentransport, Fuß-Gehen usw. Immer wenn der Hund eine solche Übung gut ausgeführt hat, so darf er zur Bestätigung in den Ärmel beißen. Bei anderen Sportarten eben in den Ball oder die Beißwurst, oder, oder....
Es ist sehr schwierig, die Basis guter Ausbildung hier in kurzen Worten wiederzugeben und ich will es auch bei dem Vorangeganenen stehen lassen. Doch ich kann mich nur Grit und Denise anschließen!!! Ohne einen eigenen Eindruck, sollte man nichts, aber auch gar nichts beurteilen.
Pauls Vater, Chestnut’s Little Cherokee of SAB aka „Ozzy“, ist nicht nur geprüfter Rettungshund der Leistungsstufe B, sondern gleichzeitig wird er auch seit 1 ½ Jahren im Schutzhundesport geführt und hat im November 2004 die SchH-/VPG-I mit „sehr gut“ bestanden. Da die Basis der Rettungshundearbeit und des Schutzhundesportes dieselben sind, hat Ozzy nicht lange gebraucht, um das im Schutzdienst Geforderte umzusetzen. Gleichzeitig ist er nach wie vor ein ausgesprochen zuverlässiger Rettungshund, einer der Leistungsträger unserer Staffel. Die Arbeit im Schutzdienst hat seinen Trieb gut gefördert und seine Leistungsbereitschaft im Rettungsdienst noch eindeutig erhöht. Er ist aber nicht der einzige, der bei uns in der Staffel in beiden Bereichen erfolgreich geführt wird.
Zu aller Beruhigung kann ich auch nur sagen, dass er sein Verhalten in Haus und Familie keineswegs geändert hat! Nach wie vor empfängt er jeden Besucher überfreundlich und alle, die bei uns waren, wissen, wie nachdrücklich und ausdauernd er nach einem gekraulten Rücken verlangen kann.
So kann auch ich nur die Einladung aussprechen, uns auf dem Platz und zu Hause zu besuchen, um einen eigenen Eindruck zu gewinnen. Gerne würde ich auch den SV Ortsgruppe, bei welcher ich mit meinen Hunden arbeite empfehlen, aber leider ist die Gruppe dort derzeit voll. Es handelt sich dabei um eine durchaus leistungsorientierte Gemeinschaft, und ein effektives Arbeiten ist bei mehr Teilnehmern nicht mehr zu gewährleisten. Außerdem müssten wir sonst fürchten, dass unser Helfer und Ausbilder eines Tages zusammenbricht, und den brauchen wir doch sehr! ;o)
Zuschauen ist aber natürlich gerne möglich! Also sagt Bescheid, falls ihr mal an einem Training zuschauen möchtet. Beim HC- Lachtetal, einem DVG-Verein, wurde vor Kurzem mit der Arbeit im VPG-Bereich begonnen. Dort haben sie auch einen sehr guten, erfahrenen Helfer gewinnen können, so dass dieser Verein sicher auch eine gute Alternative wäre.
Das Fazit ist, dass Schutzhundesport nicht gleich Schutzhundesport ist!!! Es kommt sehr auf den Helfer und die Ausbildung, aber auch auf den einzelnen Hundeführer an! Man sollte, wie in jedem Bereich, nicht von den schwarzen Schafen auf eine ganze Herde schließen. Sicher gibt es, wie in jedem Sport, auch hier Sportsfreunde, deren Ehrgeiz alles übertrifft, und deren Hund, zum Sportgerät missbraucht, viel erdulden muß. Aber dies trifft mit Sicherheit nicht auf alle zu, sondern eher auf einige unangenehme Ausnahmen!
Ich wünsche mir für die Zukunft einfach etwas mehr Toleranz! Beim Schutzhundesport ist es nicht anders, als bei den Kampfhunden! Es interessieren immer nur die negativ Beispiele.
In der letzten SV-Zeitung war ein interessanter Bericht zu dem Thema. Vielleicht gelingt es mir ja, ihn bei Gelegenheit hier abzutippen!
In diesem Sinne, wünsche ich euch allen, egal welchen Hundesport ihr betreibt, viel Spaß und Erfolg mit und an euren Hunden!!!
Liebe Grüße, Gesa!
Offline    Happy Birthday
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KennelAnukmun
Gast










Beitrag | 32/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 4/3/2005, 23:39  Nach oben

Liebe Babette

Wir hatten mit unserem Spike Schutzdienst gemacht da war er gerade mal 12 Monate alt, 3 jahren lang und nun machen wir seit 2,5 Jahren keinen Schutz mehr und er ist noch nicht einem Jogger, oder einer alten Oma, (Winterjacke) hinterher gelaufen. Einen Welpen hat man auch noch nicht mit 9 Wochen beigebracht auf einem Arm zu gehen, aber er läuft einem Jogger hinterher oder ????.
Wie manche Hundeplätze arbeiten da will ich mich nicht drüber unterhalten den es ist eine Schweinerei was da des öfteren abgeht.

Heiko
Online    
Chimak
Gast










Beitrag | 33/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 16/3/2005, 08:42  Nach oben

hi,

heute nacht hatte ich eine sehr nette unterhaltung mit einem Mann aus einer fremd firma. er ist Ausbilder,Helfer und 2ter Vorsitzender beim SV zwinker *oder einem SV-Verein*
nach dem wir das thema "unsere hunde" durch hatten... habe ich ihm dann ein paar fragen zum hundesport bzw. zum schutzdienst gestellt die für mich intressant waren.... hier so ca. die frage und antwort....
----------------------------------
Ich: sach mal,kennst du nen SV Platz wo die hunde keinen stachler tragen
SV-Mann: nö

Ich: meinst du als privat-person muß man schutzdienst machen?
Er: nein,mein hund schütz mich auch so

Ich: siehst du schutzdienst als hundesport?
Er: nein,grundsätzlich nicht...
*sport ist für ihn... Breitensport&Co*

Ich: was hälst du von ängstlichen hunden im schutzdienst?
Er: ich würde nie einen ängstlichen hund ausbilden
Ich: warum nicht?
Er: der aufbau ist schon allein schwer
Ich: man nimmt ihm die beiss angst?
Er: da liegt die gefahr... ängstliche hunde gehören nicht in den schutzdienst
Ich: aber warum bilden manche solche hunde trotzdem aus...
Er: weil sie keine ahnung haben...geld.... solche ausbilder kommen nicht in unseren verein
-----------------------------
wir haben ne menge geredet... auch über hundeflüsterer oder warum er bei seinem hund einen tele ein gesetzt hat... in dem fall sollte man Ankes ihren bericht unter http://www.g-i-b-f.de/dim/viewtopic.php?p=8901#8901 lesen... was anderes hat er auch nicht genannt.
achso,ich habe ihm auch von diesem board erzählt und er war trotzdem offen und erlich über seine arbeit im hundesport zwinker
ich sach nur netter kerl und nettes gespräch und wieder mal was dazu gelernt smile ich hoffe er besucht uns bald mal wieder........

einen habe ich noch.....

Ich: was braucht den ein hund für eine ausbildung eigentlich?
Er: grund gehorsam... also hundeführerschein am besten noch BH mehr ist nicht nötig.................
Online    
Gast











Beitrag | 34/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 16/3/2005, 11:17  Nach oben

@Chimak,
hab ich das jetzt richtig verstanden, während deiner Grippe konntest du mit deinem Hund nicht auf dem Platz arbeiten. Danach hast du es bereut mit den Hunden gearbeitet zu haben, der Helfer hat deine vorherige Erziehung zu nichte gemacht? Wie hat sich das den ausgewirkt? Welche Veränderung hast du festgestellt? Ich selbst arbeite meine Hunde nicht im VPG-Bereich, nur für BH und Obedience, aber ich kann mir jetzt nicht vorstellen, daß die paar mal sich gleich so negativ auf den Hund auswirken. Laienhaft, denke ich jetzt mal, daß es keine so große Auswirkung haben kann wenn vorher der Grundgehorsam stimmt, oder lieg ich da Falsch?
Grüße Antonia
Online    
Chimak
Gast










Beitrag | 35/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 16/3/2005, 18:41  Nach oben

« Chimak » hat folgendes geschrieben:
hi Grit,

also ich glaube ich kenne beide seiten....
wir wollten mal bei Ozzy seinen schutzdienst zugucken und wurden auch gleich mit eingespannt...
keine frage es chimak & mithril spaß gemacht.
der helfer war super nett zu den hunden und wir waren ein paar mal dabei... bis ich ne grippe bekommen habe.

für mich war das ein lernprogramm zumal ich zu derzeit mit chimak noch nicht wirklich ein team war... traurig aber wahr.

dieser helfer hat auch alles zunichte gemacht was wir vorher schon in einer anderen hundeschule gelernt hatten oder unseren hunden bei gebracht hatten*grrr*

ich verfluche eigentlich den tag als ich das erste mal einen hundeplatz besucht habe.... warum? weil jeder meint er weis oder kann es besser *tztztzt*

genauso war es bei mir vorbei als chimak mir beim ball spielen nach meinen arm gefasst hat.
von dem tag an war es vorbei "schutzdienst nein danke" er hat mir nicht mal weh getan dabei ,aber allein dieser ansatz hat mir überhaupt nicht gefallen und es war doch nur ein spiel

als ich zu meinen eltern sagte: chimak würd eine hundeschule besuchen und eine prüfung ablegen.... haben sie gelacht.
heute weis ich warum und ärger mich darüber das ich ihn nicht so erzogen habe wie wir immer unsere hunde erzogen haben.

ich finde es gut wenn die hunde beschäftig bzw. gefordert werden.
aber schutzdienst gehört in meinem augen nicht dazu...
man könnte ja nun auch sagen es ist ein typischer vdh&fci sport und der bullldog gehört nicht zu diesen rassen oder?
es gab da mal einen bericht im alten dab-board wo ein amerikanischer zücher meinte das ein ambulldog überhaupt nicht für den schutzdienst geeignet wäre.
naja,wie auch immer.... jeder so wie er es mag oder?


moin,

du meinst dieses zitat....
hierbei geht es um ein gefühl......
Online    
Gast











Beitrag | 36/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 16/3/2005, 20:09  Nach oben

@Chimak,
ich glaub ich steh immer noch auf der Leitung. Du hattest das Gefühl, daß das spielerische an den Arm fassen, von Chimak mit dem VPG-Training zu tun hatte? Wurde den auf dem Hundeplatz auf dem du warst, gleich mit dem Hetzarm gearbeitet? Ich kenn es eigentlich so, daß am Anfang, also sozusagen zur Einführung, mit den Hunden nur mit einem Lappen gearbeitet wird. Mit Dingo, Sika und Easy arbeite ich für die Unterordnung zur Belohnung auch mit einer Beißwurst und zerre mit ihnen, also auch ähnlich wie ein Lappen, konnte aber bis jetzt nicht mal im Ansatz eine Fehlverknüpfung feststellen.
Grüße Antonia
Online    
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Chimak
Gast










Beitrag | 37/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 17/3/2005, 01:38  Nach oben

@Antonia,

ich glaube nicht das du auf der leitung stehst zwinker
vielleicht ist manchmal besser über gewisse sachen zureden als sie zuschreiben?

eigentlich ist es ganz einfach...
ich habe früher nur schlechten schutzdienst gesehen... wo dem hund eher mit gewalt bei gebracht wurde was er zutun hat.
wenn du als kind zusehen mußt wie ein hund schreit vor schmerz weil sein netter besitzer oder ausbilder grade den tele ausgelöst hat findest du das halt nicht witzig und noch weniger sinnvoll. du speicherst es ab unter nicht gut.
wenn du dann noch erlebst das hunde gefährlich werden die solche ausbildungen machen... findest du das noch weniger gut.
als kind denkt man sowieso ein hund ist dein bester freund und wenn du dann noch einen eigenen hast erst recht... man tut seinem besten freund doch nicht weh nur weil er mal was falsch macht oder?

jetzt könnte man fast sagen das in sachen schutzdienst ein schlechte prägung hatte zwinker aber meine ganze familie denkt so und sie haben die gleichen sachen gesehen wie ich... vielleicht noch ein bissel mehr?

naja,wie auch immer ca. 20jahre später habe ich mir dann mal gedacht und auch durch zuspruch von gesa... guck es dir an... vielleicht hat sich ja was geändert!!!
ok,der helfer den wir hatten war wirklich lieb zu den hunden soweit ich das nach 3-4mal beurteilen kann... ?
-----------------------
Zitat:
Wurde den auf dem Hundeplatz auf dem du warst, gleich mit dem Hetzarm gearbeitet? Ich kenn es eigentlich so, daß am Anfang, also sozusagen zur Einführung, mit den Hunden nur mit einem Lappen gearbeitet wird.

den lappen an der angel hatte er einmal und danach war das ding in zwei teile... also kam der ärmel zum einsatz. ausserdem mußte ich ihn anbinden... er war kaum zuhalten beim anhetzen.
*also hatte das in meinen augen schon keinen sinn*

Zitat:
Du hattest das Gefühl, daß das spielerische an den Arm fassen, von Chimak mit dem VPG-Training zu tun hatte?

mmh ja... und es hat mich bestärkt es nicht zutun nach all dem was ich früher gesehen habe.
ich bin halt der meinung das ein hund auch im spiel nicht nach meinem arm zufassen hat... und schon garnicht wenn ich einen ball in der anderen hand halte.

....und wie ist die leitung jetzt?
Online    
Gast











Beitrag | 38/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 17/3/2005, 08:34  Nach oben

nun, ich hab halt keine negative Einstellung zum Schutzdienst. Hab im laufe der Zeit einige Leute und Hunde kennen gelernt, die diesen Sport ausüben und weder ihre Hunde quälen noch das ihre Hunde Agressionen zeigen.
Eine Freundin von mir, züchtet jetzt Mini-Bulli`s, sie und ihr Mann züchteten früher DSH, hatten eine sog. Leistungszucht. Hatten 3 DSH, die Hunde hatten alle von SchH1 -SchH3,alle super freundlich und gehorsam, ich bin bei denen zuhause ein und aus gegangen mit meinem Hund ohne Probleme. Ein Rüde verstarb im Alter von 10 Jahren, die Hündin im Alter von 13 Jahren, der letzte Rüde ist mittlerweile 12 und lebt noch bei ihnen im Haus. Sie alle lebten im Rudel zusammen. Die waren und sind alle nur freundlich zu jedermann. Hatte ihnen auch beim arbeiten auf dem Platz und bei Prüfungen zugesehen. Da wurde niemals ein Hund gequält, aber Trieb hatten sie alle und es machte ihnen Freude zu arbeiten. Die Hündin Bussi werd ich nie vergessen. Sie war die beste Freundin von meinen Am. Staff. und wenn sie bei uns zu Besuch waren, oder wir bei ihnen die war einfach immer super lieb.
Oder ein anderes Beispiel, ein Bruder von Easy lebt mit einem Diensthund auch DSH zusammen. Dieser Hund macht das von Berufswegen. Der ist sowas von freundlich und geduldig zu Menschen und anderen Hunden. Einfach genial. Der läuft mit unseren Teenagern im Rudel und spielt mit ihnen.
Ganz früher als ich noch ein Kind war bin ich mit 2 DSH von meinem Vater aufgewachsen. Mein Dad ging zwei mal die Woche auf den Platz und arbeitete mit ihnen, sonst liefen die die ganze Zeit mit uns Kindern doch die Gegend, waren zu jedermann freundlich.
Dann Am. Bulldogs, Grit u. Dirk waren mit ihren Hunden schon bei uns zu Besuch, und wir bei ihnen, einfach nur lieb zu allem. Als wir bei Grit zu Besuch waren, mußte ich nachts raus, bin halb über die Hunde gefallen im Dunkeln, weil ich den Lichtschalter nicht gefunden hab. Alle drei haben mich freundlich begrüßt und mich abgeschleckt.
Auch Gesa war bei uns schon zu Besuch mit ihren Hunden, alle waren nur freundlich.
Bei all den genannten Hunden hat man nicht mal im Ansatz eine Agression bemerkt.
Ich denke halt man soll nicht alle VPG-Hunde und deren Besitzer in einen Sack stecken.Wie es halt im Leben so ist. Es gibt Gute und Schlechte wie bei allen anderen Dingen auch.
Gut, du hast einige negative Sachen gesehen, hab ich auch schon. Ich denke halt, wenn einige Schlechte dabei sind, sind nicht alle Schlecht. Du kannst mir ruhig glauben , ich war mit Sicherheit schon auf einigen Hundeplätzen im Laufe der Zeit in der ich Hunde halte, und auf den meisten wird sehr vernünftig und ohne Qual gearbeitet und die Hunde waren alle in Ordnung. Was mir aber aufgefallen ist, bei all den Hunden die keine Auffälligkeiten zeigten, stimmte die Mensch - Hund Beziehung. Alle hatten einen sehr guten Gehorsam und eine starke Bindung an ihre Menschen.
Grüße Antonia
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axel
fühlt sich hier wohl
fühlt sich hier wohl



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter: 52




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Beitrag | 39/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 14/2/2006, 06:52  Nach oben

fragt ein deutscher hundehalter seinen hundehalterfreund: beißt dein hund ?
antwort: nein
antwort: scheißhund

fragt ein englischer hundehalter seinen hundehalterfreund: beißt dein hund ?
antwort: ja
antwort: scheißhund
Offline    
Kerstin
Gast










Beitrag | 40/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 14/2/2006, 07:27  Nach oben

Zitat:
Mein persönlicher Standpunkt ist, dass das Risiko bei einem entsprechend ausgebildeten Hund ungleich höher ist, dass es zupackt, als bei einem Hund, der nicht in der Richtung irgendeine Ausbildung erfahren hat

Definitiv nicht richtig: im VPG ausgebildete Hunde fallen in der Beißstatistik praktisch hinten runter -ist genauso als wenn jemand sagt, Kampfsport macht aggressiv (kommt Dir das jetzt bekannt vor?). Ich selbst betreibe nun schon seit sehr vielen Jahren VPG und kenne nicht einen Hund, der dadurch aggressiv gegen Menschen geworden ist, aber vielleicht liegt das daran, das egal auf welchem Platz ich war, der Hund über Beute aufgebaut wurde -klar gibt es später Wehrsequenzen, denn jede lange Flucht setzt Beutewehr voraus. Hund die nicht klar im Kopf waren kamen über die Lappenarbeit erst garnicht raus. Habe ich natürlich einen nicht richtig gelagerten Hund und versuche den auszubilden, dann kriege ich ein Problem -ich denke, das ist sicher, das bezweifelt auch keiner.
Eine recht interessante Geschichte erlebte ich mit Welpenkäufern von uns, die mit VPG erst mal nicht so viel anfangen konnten. Sie erlebten unsere Hunde trotz das ein Wurf da war als völlig neutral/verschmust (Artus hat nicht umsonst den Namen Schmusesocke) und dann kam der Tag der Nachzuchtbeurteilung, den ich nutzte um mit dem Helfer dort kurz VPG mit Artus zu machen.... die Gesichtsausdrück der Leute waren einfach nur klasse und dann ging Artus mit dem Arm im Fang vom Platz und schmuste wieder mit den Leuten (übrigens wurde er völlig falsch aufgebaut, sprich er sah die Bewegung als Beute an, machte aber nie dicht, denn sobald er merkte, das kein Beißarm drüber war, lies er augenblicklich ab... das zT falscher Aufbau -aber das ist mittlerweile korrigiert)
Bei uns ist es beispielsweise üblich, das um das Versteck in dem der Helfer steht auch immer eine Traube weiterer Personen ist, durch die der Hund sich manchmal fast durchquetschen muss -passiert ist dabei noch nie was.
Oder Artus lange Flucht auf dem Platz wo er falsch ausgebildet wurde: in dieser Situation ist der Hund völlig auf Beutewehr eingestellt, denn er muss ich einer Person entgegenstellen, die massiv auf ihn zukommt. Tja kurz vor ihm fiel der Helfer über seine eingenen Füße und landete auf dem Beißarm, was Artus dazu veranlasste, sich auf ihn zu stürzen und Küsschen zu geben...- obwohl er eindeutig beim Losschicken auf Beute machen eingestellt war.
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