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Chimak
Gast
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| 41/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 14/2/2006, 08:31 |
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« Kerstin » hat folgendes geschrieben:
Definitiv nicht richtig: im VPG ausgebildete Hunde fallen in der Beißstatistik praktisch hinten runter
die tiho-hannover hat letztes jahr einen bericht in der zeitung gehabt... zumindest in hannover da stand aber eher das gegenteil bzw. fallen vpg hunde nicht hinten runter... waren wohl bei wesenstest auch auffällig!!!
lieg aber vielleicht auch am halter und ausbilder.... oder?
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Kerstin
Gast
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| 42/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 14/2/2006, 09:27 |
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Zitat:
waren wohl bei wesenstest auch auffällig!!!
ist klar, das sich ein so ausgebildeter Hund anders beim Wesenstest verhält... wo ist nur der Bericht... irgendwo -ich finde ihn, denn da ist auch erklärt, das dieses Verhalten nicht als negativ gewertet werden kann.
Zusäzlich geschrieben nach 26 Minuten:
habe gefunden, und zwar genau zu dieser Studie der TiHo Hannover:
Zitate aus einem Interview mit Prof. Dr. H. Hackbarth (TiHo Hannover)
"Fast die Hälfte aller Hunde, die zur Zeit in Niedersachsen getestet werden, sind Schäferhunde oder Schäferhundmischlinge.
Das ist doch aufgrund der Populationsgröße auch richtig so. Schäferhunde wurden früher mit den Rasselisten überhaupt nicht erfasst. Daran sieht man, was für ein Unsinn das war. Denn antürlich gibt es auch unter Schäferhunden verrückte. Warum sollen die sich dem Test entziehen? Ich finde die jetzige Lösung "gefährlicher Hund" sehr gut. Wenn mich der Nachbars-Schäferhund blöde anmacht, habe ich heutzutage die Möglichkeit, mich dagegen zu wehren."
Auf die Frage des DGH: "Nun war in der Presse zu lesen, dass die beim Test auffällig gewordenen Hunde oft als Schutzhunde eingesetzt worden seien. Das erschreckt Schutzhundler natürlich."
antwortet Prof. Dr. H. Hackbarth:
"Das ist doch klar.
In den Bedrohungssituationen - das sind Situationen, die Hunde, die als Gebrauchshunde eingesetzt werden, natürlich kennen und die sie auf dem Hundeplatz auch trainiert haben - zeigen sie natürlich eine ganz andere Reaktion als der Schoßhund.
Das muss man ganz klar sehen.
Und sie fallen - weil sie erlernte, gewollte Aggression haben, die aber keine Hyperaggression ist - natürlich auf.
D.h., man sieht sofort, dass das ein Hund ist, der als Schutzhund ausgebildet wurde. Wenn eine massive Bedrohung kommt, dann droht der zurück. Aber er droht zurück! Insofern fallen sie da etwas häufiger auf als andere.
Sie fallen häufiger auf als z.B. Bullterrier, die ja fast nur noch als Schoßhündchen gehalten werden und gar nicht mehr in solche Situationen kommen.
Das Ergebnis ist also nicht schlecht für die Gebrauchshunde. Sie fallen halt auf. Da sieht man einen Hund, der gelernt hat, dass in bestimmten Situationen Aggressionsverhalten zum erfolg führt.
Das heißt aber mitnichten, dass solch ein Hund überaggressiv ist. Da fallen sie nicht mehr und nicht weniger auf als andere.
Quelle: Der Gebrauchshund 2/2005
Zusäzlich geschrieben nach 24 Minuten:
übringens ist dies die Sache der TiHo Hannover zum Thema Auffälligkeiten von Schutzhunden... es geht dabei also keinesfalls um die Beißstatistik sondern um das Verhalten allgemein...
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Chimak
Gast
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| 43/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 14/2/2006, 15:00 |
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also den bericht kenne ich nicht...
den ich meinte... da ging es eher um den wesenstest
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Kerstin
Gast
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| 44/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 14/2/2006, 16:11 |
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aber der geht doch um den Wesenstest...
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Lucy
hat sich fest eingelebt


Geschlecht: 
Alter: 25

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| 45/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 20/2/2006, 03:16 |
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Zitat:
ist genauso als wenn jemand sagt, Kampfsport macht aggressiv
Najaaa...also damit kenne ich mich ein bisschen aus, und kann dir dazu folgendes sagen.
Im Grunde genommen ist Kampfsport dazu da, um sich selbst zu verteidigen, und um stress abzubauen, und es tut verdammt gut!!!
Es kann aber auch praktisch zu einer "sucht" werden, um es mal krass auszudruecken.
Kenne das von mir selber, und meinem kompletten Bekanntenkreis die aktiv Tae Kwon doe, Karate, oder Tai kick boxing machen.
Bin ich mit so einer Truppe abends unterwegs, dann sieht das schon etwas anders aus.
Wenn man da abends irgendwo sein Bierchen trinken geht, und man wird angepoebelt, dann sind solche Leute meistens viel cooler.
Kommt es aber zu einer koerperlichen Auseinandersetzung, ich verspreche dir, sowas hast du noch nicht gesehen, und wuerdest es auch nicht fuer menschenmoeglich halten.
Ein richtig ausgebildeter Kapmfsportler, der wenn er angemacht wird, sich zur wehr setzt...das ist oft auch schon toedlich ausgegangen fuer den anderen.
Aber nicht, weil der ausgebildete Kampfsportler drauf haut bis ins unermessicher, nein. In dem Moment reicht einfach nen gezielter Tritt, und wenn der noch an der "richtigen" Stelle ansetzt, ja dann gute Nacht.
Es hat nichtmal einen Sinn, sich gegen jemanden zu wehren, der diese Kunst beherscht ! (das weiss ich aus eigener Erfahrung *g*) 2 Handgriffe und du bist WEG!
Und ein ausgebildeter Kampfsportler LIEBT das kaempfen. Und wenn sie unterwegs sind, und evtl schon 3 Bier hinter sich haben, vergessen viele auch schonmal den Ehrenkodex, und versuchen eine solche Situation foermlich raufzu beschwoeren.
Da sind die jungs aus Tailand viel cooler, am schlimmsten war es bis jetzt bei den Amis.
Ist vielleicht doch "rassebedingt"?? *lach*
Ok, aber um auf Hunde wieder zurueck zu kommen.
Im normalen VPG Bereich kann man davon ausgehen, dass die Hunde sauber gearbeitet werden. Ausnahmen bestaetigen die Regel.
Aber nen SV Schaeferhund moechte ich ichtmal auf 200 meter entgegen kommen. Diese Ausbildungsmethoden habe ich schon zu oft live miterlebt, und ist genauso, wie Babette geschrieben hat.
Was ich viel interessanter finde, ist die Arbeit von unserem Hundeplatz. Das ist keine direkte Schutzhundausbildung wie man es kennt, sondern nennt sich hier" personal protection". Ist aber gefaehrlicher, und darf nur von nem Fachmann durchgefuehrt werden. Mike weiss aber defenitiv, was er macht, und er kanns echt.
Der Hund lernt, mit seinem Schutztrieb richtig umzugehen, und mit seinen Besitzer diesbezueglich "hand in hand" zu arbeiten. Dem Hund wird weniger irgendetwas antrainiert, sondern die vorhandenen Eigenschaften werden genutzt, und damit wird gearbeitet. Fast wie beim Tai Chi
Das hat diverse Vorteile, dass wenn mal eine solche Situation aufkommt (und in Joburg kann dir das gut alle halbe Stunde passieren....) dass der Besitzer den Hund kontrollieren kann. Der Hund zwar deutlich ansetzt und zeigt" komm uns nicht zu nahe" aber erst auf das Woertchen des Besitzers zu warten hat.
Auch muss der Hund lernen, z.b. wenn so eine Situation aufkommt, dass der Hund sich ohne wenn und aber z.b. ins Platz legen laesst, weil du als Anfuehrer musst ja schuetzen, und nicht der Hund soll dich anfuehren.
Ist zwar gefaehrlicher mit dem Schutztrieb zu arbeiten, und fuer Deutschland mit sicherheit nicht zu empfehlen.
Aber wenn es mal zu ner brenzlichen Situation kommen sollte, ist das ne feine Sache....
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Kerstin
Gast
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| 46/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 20/2/2006, 07:33 |
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Hi Lucy,
ich habe selbt jahrelang Tae Kwon Do gemacht, denke also auch, das ich weiß wovon ich schreibe. Ja und ich tat das um mich auszupowern und um Stress abzubauen. Aber keiner der 'normal' gelagerten Trainingskollegen wurde dadurch auch nur ansatzweise aggressiv, eher im Gegenteil, sie wurden im normalen Leben gelassener, so wie ich auch.
Zitat:
Aber nicht, weil der ausgebildete Kampfsportler drauf haut bis ins unermessicher, nein. In dem Moment reicht einfach nen gezielter Tritt, und wenn der noch an der "richtigen" Stelle ansetzt, ja dann gute Nacht.
ne, sehe ich anders, es sei denn es hängt das eigene Leben dran, denn dadurch das ich weiß was ich anrichten kann verhalte ich mich anders und ich muss Dir sagen, ich muss den Gegenüber nicht gleich killen um ihn außer Gefecht zu setzen...
Zitat:
Und ein ausgebildeter Kampfsportler LIEBT das kaempfen. Und wenn sie unterwegs sind, und evtl schon 3 Bier hinter sich haben, vergessen viele auch schonmal den Ehrenkodex, und versuchen eine solche Situation foermlich raufzu beschwoeren.
wieder Veto -ich kenne recht viele Dan Träger und so verhält sich keiner von ihnen. Kampfsportarten sind nebenbei noch in einem sehr starken Maß menthales Training in dem man auch Selbstkontrolle lernt -ich bin über eigene Aggressionen zum Kampfsport gekommen -war mit ner Rockerclique unterwegs, nutzte jede Gelegenheit um andere anzupöbeln und zu provozieren, damit ich zuschlagen konnte -danach wars komischerweise Essig damit...
Zitat:
Aber nen SV Schaeferhund moechte ich ichtmal auf 200 meter entgegen kommen. Diese Ausbildungsmethoden habe ich schon zu oft live miterlebt, und ist genauso, wie Babette geschrieben hat.
siehste und mit dieser Verallgemeinerung habe ich auch schon wieder ein Problem, denn ich kenne eher das Gegenteil nämlich einen extrem schutzdienstgeilen SV Schäferhund, der jede Prüfung im hohen V Bereich beendet und nebenbei als Therapie- und Rettungshund arbeitet. Nicht die Hunde sind es sondern einige schwachsinnige Ausbilder -aber da liegt es an mir ob ich es zulasse oder nicht....
Ich selbt halte vom SV auch nicht viel, aber das hängt eher mit dem Verhalten anderen gegenüber zusammen, was an den Tag gelegt wird, aber eine Aussage das man sich einem SV Hund nicht auf 200m nähern kann weil .... ne sorry, das finde ich unmöglich
Zitat:
Der Hund lernt, mit seinem Schutztrieb richtig umzugehen, und mit seinen Besitzer diesbezueglich "hand in hand" zu arbeiten. Dem Hund wird weniger irgendetwas antrainiert, sondern die vorhandenen Eigenschaften werden genutzt, und damit wird gearbeitet. Fast wie beim Tai Chi
also ich kann jetzt nur über den Schutzdienst hier in D reden: kennst Du den Aufbau hier? Der läuft -bei einem vernünftigen Trainer- pur über die Beuteschiene. Sicherlich hast Du auch Beuteaggression drin, aber mit Schutztrieb hat Schutzdienst nicht mehr die Bohne zu tun. Stimmt in der Vergangenheit wurden viele Hunde über die Sozialaggression geholt und auch noch heute passiert das leider teilweise -gerade wenn ein Hund es nicht mitbringt und/aber unbedingt eine Prüfung haben muss, weil die Vorraussetzung für zB eine Zuchtzulassung ist. Aber auch das ist wieder nicht die Mehrheit -auch nicht in SV Kreisen.
Zitat:
Ist zwar gefaehrlicher mit dem Schutztrieb zu arbeiten, und fuer Deutschland mit sicherheit nicht zu empfehlen.
Aber wenn es mal zu ner brenzlichen Situation kommen sollte, ist das ne feine Sache....
sind wir ehrlich -am meisten wird einen ein unausgebildeter Hund verteidigen, weil er rein instinktmäßig handelt...
Und was die Ausbilung über den Schutztrieb angeht: wo brauchst Du den? Dein Hund wird Dich auch ohne diese Ausbildung verteidigen, wenn er merkt das Du in Bedrängnis bist, wenn Du eben selbst Panik hast... egal ob über Beute, Aggression oder garnicht ausgebildet...
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michael
Gast
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| 47/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 20/2/2006, 18:21 |
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Es reden wieder alle von festen Positionen über ein Thema, wo Hr vorher erst einmal die begriffe genau definieren solltet:
Diensthundeführer
Diensthund
Gebrauchthund
Gebrauchthundesport
Schutzhund
Ausbildung zum Schutzhund
Ausbildung im Hundesport-VPG
Ausbildung zum Sporthund
Ausbildung zum Wachhund
SV
Spiel - und Beutetrieb
Natürlich gibt es bei jedem Sport Extreme, dies gilt für VPG ebenso wie für THS, AGI, Obdience DOG-DANCING etc.
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Lucy
hat sich fest eingelebt


Geschlecht: 
Alter: 25

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| 48/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 21/2/2006, 00:17 |
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Hallo Kerstin,
im Bezug auf Kampfsport hast du natuerlich recht! Es sollte in allen Punkten so sein, wie du es beschrieben hast. Nur ist es nicht ueberall so, leider!
In Deutschland bei unserem Verein (Kobra in Bielefeld) lief alles super sauber ab, und sehr gesittet.
Aber was ich hier mitbekommen habe....das war echt nicht mehr normal, wie in einem schlechten Van Damme Film!!! Denke weil es hier auch etwas...naja "rau" zugeht habe ich die letzte Dan Pruefung versaut....
Zitat:
ne, sehe ich anders, es sei denn es hängt das eigene Leben dran, denn dadurch das ich weiß was ich anrichten kann verhalte ich mich anders und ich muss Dir sagen, ich muss den Gegenüber nicht gleich killen um ihn außer Gefecht zu setzen...
RICHTIG!!! Das sehe ich auch so, es ging nur darum, dass ich es schon anders erlebt habe!
Ja sicher, war das mit dem SV eine Verallgemeinerung. Nur in D bei uns in Bielefeld auf den typischen SV Hundeplaetzen, ich sags dir, du haettest das Wuergen gekriegt! Natuerlich weiss ich, dass es auch Ausnahmen gibt, aber ich habe das ja nicht nur in Bielefeld live gesehen, diese brutalen Ausbildungsmethoden....
Jap den Aufbau des Schutzdienstes kenne ich in Deutschland. Natuerlich weiss ich auch, dass an fuer sich nur ueber BEutetrieb gearbeitet wird. Aber bei den Alano's z.b. da wird mit wehrtrieb gearbeitet. Die Hunde werden so dermassen gedrillt, dass sie richtig aggressiv werden, wenn man denen erstmal eine Scheuert! Speziell mit den NAchtuebungen usw und sofort...da is jeder Polizeidiensthund nen "Witz" gegen...
Ja sicher, ich weiss dass meine Hunde mich auch so verteidigen, wenn es drauf ankommt, das haben sie bereits bewiesen, und die verbellen auch nicht nur.
Sicherlich braucht in deutschland niemanden einen Hund der zubeisst, du weisst ja selber wie das ist, dass du noch dafuer haftest, wenn dein Hund jemanden beisst der bei dir einbricht.
In SA ist das ganz anders, die Mentalitaet, die Menschen etc kann man mit Deutschland alles nicht vergleichen.
Jeder Polizist sagt dir hier, dass ein Hund schon beissen sollte, wenn jemand auf dein grundstueck kommt, und dich ausrauben will.
Und das passiert in SA nicht einmal im Monat...neee das passiert dir hier wenn du pech hast mehrmals die Woche!
Nur zu uns kommen die nicht, warum wohl? *lach* Wir haben keinen Elektrozaun, und die Hunde koennen im Notfall durch den Zaun.
Das Problem ist, das die Leute hier mit Hunden nichts anfangen koennen die "nur bellen", wenn wir das aus unserer Deutschen Sicht sehen, koennen wir das absolut nicht nachvollziehen.
Aber kein mensch, sollte sich hier in abgelegenden Gegenden alleine aufhalten!!
Die Leute die hier kommen, die sind meistens bewaffnet. Die checken dir vorher deine Hunde aus, ob sie mit Leckerchen zu locken sind.
In den beruehmten Wohnsiedlungen (wo wir gott sei dank nicht wohnen) da kommen meistens die Leute zu dritt.
Der eine lockt den Hund an, und lenkt ihn ab, die anderen huepfen ueber den Zaun, und die erstechen dich im Schlaf fuer 5 Euro, und das ist kein Scherz!!!
Auch machen sie die Hunde mit Backovenspray unfaehig, deswegen, ein Hund nuetzt dir gar nichts.
Und ein Hund, der diesbezueglich nicht ausgebildet ist, wird zwar nach instinkt handeln, aber viel unueberlegter, und auch unkontrollierter.
Zwar darf hier in Afrika dein Hund einen Einbrecher toeten, ohne das das irgendwen juckt, aber das muss ja nicht sein.
Und gerade das ist gefaehrlich, wenn dein Hund nicht ausgebildet ist, ueber den Schutztrieb dir nen Einbrecher zerpflueckt, und du kriegst den Hund nicht mehr unter Kontrolle.
Auch wenn du hier an den grundstuecken vorbei gehst. Hier sind alles Stahlzaeune, oder hohe Mauern. Meistens alles noch mit Elektrozaun versiegelt.
Niemals wuerde ich da durch packen, und jemand der auf so ein Grundstueck einbricht, hat eben pech gehabt. Das ist hart, und klingt nicht sehr human, ist aber bittere Realitaet.
Deswegen finde ich das gut, dass einige meiner Hunde fremde MEnschen meiden, und sich nicht anfassen lassen wollen.
Hier werden Hunde zudem noch massenweise geklaut, besonders Bulldograssen sind hier ziemlich "wertvoll".
Ich habe 2 Hunde die ich hoch im Trieb ganz leicht kontrollieren kann. Egal ob Tag oder Nacht! Und das finde ich sehr wichtig. Viele meiner HUnde sind ja noch jung, aber zeigten bereits im zarten Alter von 6 Monaten schon deutlichen Schutztrieb...soviel zum "Spaetzuender" beim AB, das sind meine naemlich defenitiv nicht, ausser dieses Hundekalb, meinen Standard Rueden, das ist ein Baby im Kopf. Aber Red Bull's Kinder....uuuuiuiuiui die sehen das nen bisschen anders, und was fremde angeht, sind die auch nicht der gespraechige Typ.
Aber genau das finde ich, macht sie viel mehr Besitzerbezogen, leichtfuehriger und eifnacher zu trainieren.
Weisst du, die konzentrieren sich eben viel mehr auf dich, und das finde ich sehr gut!!
Oops jetzt wieder etwas viel geschrieben.
Fakt ist, eine Schutzhundausbildung, die ueber den Beutetrieb gemacht wird, bringt hier bei meinen Hunden rein gar nichts, auch wenn Schutzdienst nichts mit schuetzen zu tun hat....
Wenn du mal in SA sein solltest (das Land mit der hoechsten Kriminalitaetsrate der Welt *g*) dannz eige ich dir das mal, was ich meine.
Und du wirst sehen, dass selbst Labradore und Golden Retriever hier excellente Wachhunde sind, wo ich niemals meinen Finger durch den Zaun stecken wuerde.
P.S.
Auch wenn wir 2 nicht immer einer Meinung sind, aber wir haben zumindest den Kampfsport gemeinsam Hast du schon ne Dan Pruefung gemacht, oder mehrere???
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Gerd
fühlt sich hier wohl


Alter: 37

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| 49/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 21/2/2006, 06:57 |
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Ich hab den zweiten Dan im Jacky wettsaufen und meine Hunde fressen jeden der zur Türe reinkommt ...........
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Kerstin
Gast
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| 50/51 | Titel: Schutzhundausbildung in Privathand - ein Wahnsinn ? | Verfasst am: 21/2/2006, 07:48 |
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Zitat:
Fakt ist, eine Schutzhundausbildung, die ueber den Beutetrieb gemacht wird, bringt hier bei meinen Hunden rein gar nichts, auch wenn Schutzdienst nichts mit schuetzen zu tun hat....
aber genau über die reden die Leute, wenn sie vom Schutzhundesport reden, denn genau diese Ausbildung ist es die hier praktiziert wird (ich rede jetzt bewusst nicht von irgendwelchen Deppen die ohne Ahnung von der Materie versuchen ihre Hunde 'scharf' zu machen).
Als dieser Fred gestartet wurde ging es auch nicht um die doch etwas anderen Gegebenheiten in Südafrika, oder sonstwo sondern um die normale Sportschutzhundausbildung hier in Deutschland -und die hat nun mal nicht im Geringsten was mit 'beschützen' zu tun.
Vielleicht ist das der Grund, warum ich so gegen diese Aussagen kämpfe. Meine Hunde sind alle ausgebildete Schutzhunde, bzw. auf dem Weg dorthin, aber eben Sportschutzhunde die einmal monatlich Schulungen im Kindergarten mitmachen, die ich jederzeit überall mithinnehmen kann, egal welch ein Trubel auf Volksfesten herrst, die gelassen und ausgeglichen sind (außer am Zaun, aber da spielt ihre Zuchtselektion eine entscheidende Rolle -Hofwächter...).
Ich glaube Dir ungesehen, das diese hier verbotene Ausbildung in SA durchaus Sinn macht, nicht umsonst hat Johannesburg die höchste Kriminalitäsrate der Welt, aber wie gesagt, darum ging es hier nicht, wenn wir über die 'normale' Sportschutzhundausbildung in Privathand schreiben
Zitat:
Auch wenn wir 2 nicht immer einer Meinung sind, aber wir haben zumindest den Kampfsport gemeinsam Hast du schon ne Dan Pruefung gemacht, oder mehrere???
tja -ich und Sportprüfungen .... das ist ne Sache, die nicht zusammenpasst: ich habe mich fast immer erfolgreicht gedrückt und so habe ich bei orange aufgehört mit den Prüfungen, habe aber trotzdem noch fleißig jede Woche dreimal trainiert...
Auch Artus hat mit seinen 8 Jahren erst die VPG 1 obwohl er supertoll in der Ausbildung ist und selbst die habe ich nur gemacht, damit ich nur den halben Steuersatz habe... Genauso wird es mir mit Biene gehen... Ich habe zwar keine Prüfungsangst, aber ich mache Sport eigentlich für mich und meine Tiere und so reizen mich Prüfungen oder das gegenseitige Messen nicht die Bohne -so bin ich eben...
Zusäzlich geschrieben nach 13 Minuten:
Wisst Ihr, was ich aber zB toll finde:
in Hovawartkreisen ist das Thema Schutzdienst irgendwie allgegenwärtig, die einen verteufeln ihn und die anderen das Gegenteil...
Gerade im Moment läuft in der Schweiz eine Hetzkampagne sondergleichen ab, die mit sachlich absolut unfundierten/unwahren Aussagen Stimmung macht. Da ist es leicht mitzumachen -und hätte ich in diesem Sport nicht ein bisschen Erfahrung, würde wahrscheinlich auch ich es glauben, davon abgesehen...
Und dann schrieb mich eine Hovawartbesitzerin an, die Schutz selbst noch nie erlebt hatte, aber eben diese Meinung kannte und sich nicht vorstellen konnte, das es hier so ein schwarz-weiß Schema gibt... Sie fragte, ob sie mal mitfahren könne, zugucken um sich danach eine Meinung zu bilden -davor ziehe ich den Hut... Ich fände es schön, wenn Leute sich genau SO verhalten würden ehe sie loswettern...
@ Babette:
auch ich zähle zu den Leuten, die erst mit über einem Jahr mit der Ausbildung in der UO anfangen, aber deshalb erziehe ich meinen Hund noch lange nicht zum Alpha... all unsere Hunde sind super eingegliedert. Was ich im ersten Jahr macht ist Beuteaufbau und Bindungsspiel ... Hintergund ist nicht, das ich den Hund besonders stark machen will, sondern das ich die Erfahrung gemacht habe, das wenn der Hund klare Regeln und ein klares Abbruch- aber auch Lobsingal kennt die Ausbildung in der Unterordnung wesentlich einfacher und damit mit mehr Freude verbunden ist -einfach weil der Hund reifer im Kopf ist...
Du wohnst in Schwalbach: um die Ecke von da ist ein Hovawarthundeplatz (in Sossenheim), schau Dir dort mal die Ausbildung an, denn das hat nicht das Mindeste mit dem zu tun, was Du schreibst ;)
Oder komm am 25/26.03. da vorbei und schau mich, meine Schutzhunde (auch Biene die am Anfang ihrer Ausbildung steht und UO technisch so gut wie nichts kann, was aber nicht bedeutet, das sie nicht erzogen ist) an... Und dann denk nochmal über das nach, was Du geschrieben hast ;)
Zusäzlich geschrieben nach 11 Minuten:
UPS -erst jetzt habe ich begriffenl, das es um den Artikel geht -is halt doch noch sehr früh am Morgen ...*erstmalKaffezumwachwerdenschlürfengeh*
Aber die Einladung steht trotzdem...
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